Schlicker Seespitze 2.804m 
Ein rabenschwarzer Berg - steil, schottrig, tückisch – mein Liebling.
Im Vordergrund das ist mein Rucksack – der Beweis, daß ich oben war.
Fahrt mit der Gondelbahn auf das Kreuzjoch (2.139m). Weiter geht es über Sennjoch und Sennjochhütte, vorbei am Hohen Burgstall zum Schlicker Schartl und Seejöchl (2.518m).
Hier halten Sie am Besten eine kurze Rast, um sich für die letzten und entscheidenden 300 Höhenmeter zu rüsten. Der eine gute Stunde dauernde Anstieg zum Gipfel ist gekennzeichnet durch abschüssiges, schottriges, geröllartiges Gelände, das absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie gutes Schuhwerk erfordert. Der Steig ist im oberen Teil kaum durch Stahlseile gesichert "dafür aber" stark ausgesetzt. Auf der Schlicker Seite stürzen die Wände hunderte Meter senkrecht ab. Der Gipfelaufbau gleicht einer Bleistiftspitze und man fühlt sich auch so ...
Machen Sie eine Pause, tragen Sie sich ins Gipfelbuch ein und denken Sie nicht zu viel an den Abstieg – Bedenken Sie: oben ist noch keiner geblieben. Der Abstieg zum Seejöchl und weiter zum Schlicker Schartl erfolgt auf dem gleichen Weg. Von der Schlicker Scharte aus stehen Ihnen mehrere Abstiege zur Wahl: a) wieder zurück zur Gondelbahn oder b) über die Starkenburger Hütte zur Mittelstation Froneben oder direkt zum Hotel Atzinger oder c) über die Schlicker Alm (1.643m) zur Mittelstation Froneben (1.306m). Untenstehendes Höhenprofil zeigt die Variante C
Atzi-Tip: Wenn Sie diese Tour mit unserem Sonnenaufgangstag kombinieren, können Sie ohne zeitliche Probleme auch noch die Alpenclubscharte hinten dran hängen - ein absolutes Muss für Masochisten.
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Gehzeit: |
Kreuzjoch - Seespitze - Schlicker Alm - Froneben: ohne Pausen: ca. 6h |
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Schwierigkeitsgrad: |
absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, bröseliger Kalkstein ... |
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Höhendifferenz: |
hinauf: ca. 800m hinunter: 1.400m!!!! Länge: 13,5km |
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Ausrüstung: |
Übliche Wanderausrüstung, (Bergschuhe, Regenschutz, Stöcke, Verpflegung, usw.) |
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Besonderheiten: |
Super Aussichtsberg, nichts für schwache Nerven, Der Abstieg gestaltet sich viel einfacher als die Wander oben auf den Gipfel annehmen! Also machen Sie sich nicht zu viel Gedanken wenn Sie oben sind. |
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Einkehrschwung: |
Schlicker Alm oder Sennjochhütte oder Starkenburger Hütte |